De oudste sporen van Joods leven in Vaals gaan zeker terug tot 1737. In dit jaar werd de nieuwe Lutherse kerk, de zogenaamde Kopermolen, plechtig ingewijd. Ter deze gelegenheid verscheen een boekje met de openingspreken en toespraken. In dit boek wordt gewag gemaakt van mensen van verschillende godsdienstige overtuigingen, die aanwezig waren bij de inwijding. Onder de aanwezigen was ook een Joodse inwoonster van Vaals.

Het citaat luidt als volgd: “Merckwürdig ist, daß nicht nur das Kirch-Haus von vielen Menschen angefüllet war, und von den hiesigen und umliegenden Oertern, von 1 bis 6 Stunden weit, als Vaels, Aachen, Bortscheid, Eupen, Gülpen, Maestricht, Stolberg, Zweifel, Monjoye, Zuhörer zugegen gewesen; sondern von allerley hieselbst sich befindlichen Religionen, als Lutheraner, Reformirte, Mennonisten, Römisch-Catholische, wie auch ein fremder Jude, und die Judin so in Vaels wohnet”

Dit citaat uit 1737 is de oudste bronvermelding van Joden in Vaals.

Direct naast de voormalige kerk bevindt zich het monument voor de Vaalser slachtoffers van de oorlog en de nazitijd. Op dit monument staan, zover bekend, de namen van alle vermoordde Vaalser Joden.

 


 

Die ältesten Spuren jüdischen Lebens in Vaals lassen sich sicher bis ins Jahr 1737 zurückverfolgen. In diesem Jahr wurde die neue Lutherische Kirche, die sogenannte Kopermolen (Kupfermühle), feierlich eingeweiht. Aus diesem Anlass erschien auch ein Büchlein mit den Eröffnungspredigten und Ansprachen. In diesem Buch werden Menschen mehrerer unterschiedlicher Glaubensrichtungen erwähnt, die bei der Einweihung anwesend waren. Und den Anwesenden war auch eine jüdische Einwohnerin von Vaals.

Das Zitat lautet wie folgt: „Merckwürdig ist, daß nicht nur das Kirch-Haus von vielen Menschen angefüllet war, und von den hiesigen und umliegenden Oertern, von 1 bis 6 Stunden weit, als Vaels, Aachen, Bortscheid, Eupen, Gülpen, Maestricht, Stolberg, Zweifel, Monjoye, Zuhörer zugegen gewesen; sondern von allerley hieselbst sich befindlichen Religionen, als Lutheraner, Reformirte, Mennonisten, Römisch-Catholische, wie auch ein fremder Jude, und die Judin so in Vaels wohnet“

Dieses Zitat aus dem Jahr 1737 ist die älteste Quelle für Juden in Vaals.

Gleich hinter der ehemaligen Kirche befindet sich ein Denkmal für die Vaalser Opfer von Krieg und Naziherrschaft. Auf diesem Monument finden sich alle bekannten Namen der ermordeten Vaalser Juden.

 


 

Traces anciennes de la vie juive à Vaals Les traces les plus anciennes de la vie juive à Vaals remontent avec certitude jusqu’en 1737. Cette année là, la nouvelle église réformée, la dénommée « Kopermolen » a été inaugurée d’une façon festive. A cette occasion un livre est paru avec les discours oratoires et les prêches. Dans ce livre, on mentionne des personnes avec des croyances différentes qui étaient présentes à l’inauguration. Parmi les personnes présentes, il y avait aussi une habitante juive de Vaals.

La citation est la suivante : : “Merckwürdig ist, daß nicht nur das Kirch-Haus von vielen Menschen angefüllet war, und von den hiesigen und umliegenden Oertern, von 1 bis 6 Stunden weit, als Vaels, Aachen, Bortscheid, Eupen, Gülpen, Maestricht, Stolberg, Zweifel, Monjoye, Zuhörer zugegen gewesen; sondern von allerley hieselbst sich befindlichen Religionen, als Lutheraner, Reformirte, Mennonisten, Römisch-Catholische, wie auch ein fremder Jude, und die Judin so in Vaels wohnet” La citation de 1737 est la plus ancienne source sur les Juifs à Vaals.

Juste à côté de l’ancienne église, se trouve le monument dédié aux habitants de Vaals, victimes de la guerre et du nazisme. Sur ce monument, se trouvent tous les noms connus des Juifs de Vaals qui ont été tués.

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